00:00:00: Servus, ich bin Inge Nomsen und habe ein bisschen länger Rehe.
00:00:02: War lange nicht beim Friseur?
00:00:03: Und es gab auch lange kleine neue Podcast-Folgen!
00:00:05: Jetzt gibt's uns wieder!
00:00:06: Coffee Clash, Überraschungsbesuch bei mir zu Hause, Blind Date mit Ingo... ...und ich bin sehr gespannt wer heute draußen vor der Tür
00:00:13: steht.
00:00:16: Wie auf
00:00:16: Kommando?!
00:00:16: Ich bin ja da!
00:00:18: So schnell wie heute war ich noch nie!
00:00:20: Hallo!
00:00:23: Ah eine Frau
00:00:24: Ja weiblich
00:00:25: Weiblich Mit ausgebildeter Stimme.
00:00:29: Richtig, Schauspielerin?
00:00:30: Nein.
00:00:31: Es ist mehr so ein moderationslässig höre ich da raus oder?
00:00:35: Ja genau!
00:00:35: Wichtige Frage in kurz-oder langen Haare.
00:00:38: Na kurze Haare... Dafür ist die Stimme zu knackig.
00:00:42: Aber auch nicht öffentlich rechtlich.
00:00:44: Auf gar keinen Fall.
00:00:46: Abenteuer Leben?
00:00:48: Kabel Einzimmer geht es!
00:00:50: Komm
00:00:50: rein!
00:00:50: Servus grüß dich!
00:00:53: Da habe ich auch... Das ist ja gerade noch mal gut gegangen.
00:00:58: Blind Date mit
00:00:59: Ingo.
00:01:01: Danke für den Besuch, Mensch!
00:01:04: Ich dachte ich komme mal hoch.
00:01:06: Uns verbindet ja schon was.
00:01:07: Du hast auch nach vielen Jahren den Fernsehjob erstmal Ad-Actor gelegt.
00:01:10: Wie lange warst du bei Kabel eins?
00:01:12: Kabel Eins und du stellst Fragen.
00:01:14: über
00:01:14: zehn Jahre denke ich ja so.
00:01:17: Und vorher bei Rüttel oder da?
00:01:22: Vorher war ich bei Nickelodeon.
00:01:25: Ah, RTL-Familie?
00:01:25: Nee, dann muss ich mal.
00:01:28: Aber Ausbildung gemacht, dann bei RTL!
00:01:31: Ach so, ja stimmt.
00:01:32: Ich habe ein Reporter-Voluntariat gemacht bei RTL.
00:01:35: Mein Gott, du stellst Fragen mit!
00:01:36: Ist gefühlt in meinem letzten Leben gewesen?
00:01:38: Ja, ich
00:01:39: weiß
00:01:41: nicht wie es dir ging.
00:01:41: wenn man dann selber im Fernsehen arbeitet und sieht andere manchmal denken, guck mal was haben die so gemacht?
00:01:47: Das meinte ich noch irgendwie im
00:01:49: Kopf.
00:01:51: Wenn du mich fragen willst wann hab' ich den Job an der Nagel gehängt?
00:01:54: Den Fernsehjob kannste nicht sagen vielleicht vor vier Jahren oder fünf Jahren Es ist gefühelt ein anderes Leben gewesen
00:01:59: Geht mir ähnlich.
00:02:00: Ja?
00:02:01: Und fehlt dir was?
00:02:02: Ne, mir fehlt nichts!
00:02:03: Am Anfang fehlte mir ein bisschen diese neunzig Minuten zum Beispiel bei volle keine Ruhe vor den Kindern.
00:02:08: Weil ich mir oft gewünscht einfach mal im Fernsehen Frühstück, weil das ZDF kümmert sich ums Frühstücke, als Zuhause kümmt sich Papa ums frühstück und wer dabei auch noch angespuckt.
00:02:17: Das
00:02:19: fühl ich so ein bisschen.
00:02:20: Bei mir war im Fernsehjob, ich war unglaublich viel unterwegs und das habe ich am Ende wirklich gehasst weil meiner Meinung nach viel zu wenig Zuhause und das wollte Ich auch gerne ändern.
00:02:31: Auch da schon die Kinder dabei?
00:02:33: Genau wobei meine Tochter ist dann... Ja genau!
00:02:36: Die war dann auch da und ich glaube als Meine Tochter so zwei war oder so hab' ich den Job in den Übrigen.
00:02:42: Dann ist doch schon länger ja auch ego ich weiß es nicht.
00:02:44: War denn Fernsehen ein Traumjob gewesen für dich?
00:02:49: Ich habe
00:02:51: keine Ahnung.
00:02:52: Oder hat dich das Leben da so reingebaut?
00:02:54: Man kriegt ja nicht einfach so irgendwie ein Praktikum oder einen Wollunterherr.
00:02:57: Das stimmt, da hab ich mich schon sehr darum gekümmert... Ich würde das gerne so sagen, ich versuche aufs Leben zu reagieren.
00:03:05: Also dass was mir vor die Füße geworfen wird, gucke ich kann ich damit etwas anfangen oder nicht?
00:03:09: Wenn ich was damit anfangen kann und mich das begeistert dann ist es vielleicht nicht unbedingt mein größter Traum den ich da mache.
00:03:15: Und dann haust
00:03:15: du das mal rein!
00:03:15: Da hau' ich rein.
00:03:16: und das war ein bisschen auch damals... Das war eine Party von einer Freundin und ich habe BWL studiert, war super unglücklich und bin ehrlich gesagt gar nicht klar gekommen.
00:03:26: Ich war aber eher im Reitstall als in der Uni ... betrunken über den ganzen Tisch.
00:03:30: Ja, dann hör mal auf mit deinem Gesäher!
00:03:33: Kann keiner mehr hören?
00:03:34: Er geht aus dem Fernsehen und da hören sie die alle
00:03:36: zu.".
00:03:36: Oh, ist das
00:03:38: ein
00:03:38: Aspekt?!
00:03:39: Da guck ich mir immer an... Und so ist es gekommen.
00:03:41: also das war jetzt kein Traum von mir.
00:03:42: Wie lange warst du bei BBL schon unterwegs?
00:03:45: Zwei Jahre und ich habe dann wirklich wie so meine Art des Kurzformen abschließend des Grundstudiums abgebrochen.
00:03:50: Was wiederum dazu gefüttert hat dass mein Vater fast einen Herzentrag trägt.
00:03:53: nicht weil man muss ja beasacht muss auch b sagen.
00:03:56: Ich hatte ja Pause gemacht im Studium Und habe es dann aber irgendwann doch fertig gemacht.
00:04:01: Tatsächlich!
00:04:01: Das war irgendwie wie so ein loses Ende.
00:04:03: und dann kann man ja heute offen sagen, ich habe auch in meinem Bücher drüber geschrieben haben sie mich beim BR rausgemobbt?
00:04:09: im Prinzip?
00:04:10: Toi toi toi, das war die beste Geschichte die mir passieren konnte weil ich habe mein Studium fertig gemacht und bin wieder bei einem Fernsehen gelandet.
00:04:16: Also alles gut.
00:04:18: von daher... Ich versuche schon immer so ein bisschen den eigenen Träumen nachzujagen wobei sich natürlich auch viele Träume wenn man sie dann mal erlebt Ja, als kleine Ernüchterung geräuscht.
00:04:30: Das ist
00:04:32: total spannend!
00:04:32: Weil du das gefragt hast.
00:04:34: Ich habe gerade überlegt ich hab gar nicht so ein Traum, dass will ich immer mal machen.
00:04:37: es passiert in meinem Leben wie jetzt zum Beispiel, dass ich jetzt mit meinen Pferden auch so ein Stück Land gezogen bin.
00:04:44: Es war nie ein Traumen von mir und jetzt würde ich sagen boah ich finde es so aufregend ich lieb's...es ist ein Trauen von mir.
00:04:49: nur es war nie einen Traum von mir Und so passieren die Dinge in meinem leben.
00:04:53: Ich wollte auch nicht nach Berlin.
00:04:54: Wenn Sie so unkomisch sind!
00:04:56: Ja, aber bin ich gerade mitten in der Hauptstadt.
00:04:58: Wie gefällt
00:04:58: es dir?
00:04:59: Eigentlich ganz cool.
00:05:00: Wir haben uns... ja eigentlich weil mir fehlt das Land ein bisschen.
00:05:04: Weil ich bin als Kind sehr viel umgezogen und habe oft auf dem Land gelebt und ich wünschte mir manchmal für meine Kinder die würden das auch irgendwie so erleben hinterm Haus, die Felder und einfach mal zum Bauern.
00:05:14: So dafür
00:05:14: hab' ich jetzt mein
00:05:15: Range.
00:05:15: Nächtelang irgendwie kehlbar zur Welt bringen als Kind an einer Schnurz.
00:05:20: So
00:05:20: richtig dran am Leben
00:05:22: sonder.
00:05:23: Deswegen, ich will eigentlich... Eigentlich hatten wir die Bedingungen.
00:05:25: Dass wenn wir nach Berlin ziehen, wir irgendwann auch wieder aus Land
00:05:28: gehen.
00:05:28: Also Ingo, ich denke es ist gut, dass wir drüber sprechen?
00:05:30: Ja genau!
00:05:31: Du dürftest da gegebenenfalls noch mal hinkucken.
00:05:35: Ja genau.
00:05:35: Das weiß ich ja auch, weil da ist meine Frau drin.
00:05:40: In der Kindererziehung sind wir auch irgendwann auf dich gestoßen, weil du dich um gewaltfreie Kommunikation mit dem Nachwuchs kümmerst.
00:05:47: Das besser läuft zwischen Eltern und Kindern.
00:05:49: Man muss ehrlich sagen, bei uns ließ man schon nicht ganz so gut.
00:05:51: Wie
00:05:53: in der meisten Familien... Wie ist dir
00:05:55: dieses Thema denn vor die Füße gefallen?
00:05:56: Waren das auch eigene Erfahrungen mit den eigenen Kindern?
00:05:59: Definitiv und das auch wieder!
00:06:01: Das war kein Traum von mir oder so mich mit Eltern schafft auseinander, dass ich das nie wollte, nie Mutter werden.
00:06:05: Und dann hat das Leben mir ein Embryo reingesetzt ungefähr.
00:06:08: Ach, das verstehe ich.
00:06:10: Man weiß auch nicht wie es passiert.
00:06:11: Nein, man weiß es nicht.
00:06:15: Ich war spontan schwanger, sagen wir es so.
00:06:17: Ungeplant, spontanschwanger.
00:06:18: Trotz Verhütung möchte ich an dieser Stelle sagen und... ...ich habe immer gesagt, ich möchte keine Kinder kriegen und dann... ...war ich auf einmal schwanger und das ist das Leben.
00:06:26: Dann krieg' ich das Kind jetzt obwohl ich einen Tag vorher noch... ...gesagt hätte wenn ich auf gar keinen Fall Kinder habe.
00:06:32: So ist das bei mir ein bisschen.
00:06:33: Und dann habe ich gesagt okay, wenn ich jetzt Mutter werde krass was
00:06:35: das denn?
00:06:36: Noch nie mit beschäftigt wie was will ich denn?
00:06:39: Und dann war mir sofort klar ich möchte dass irgendwie anders machen als meine Eltern das gemacht haben weil so richtig Richtig klar, im Kopf fand ich war ich nicht.
00:06:48: Ich hatte so Glaubenssätze wie... ...ich darf keine Fehler machen, ich muss funktionieren und Leistung bringen.
00:06:54: Und ich wollte gerne dass meine Kinder oder dieses eine Kind, ich wusste ja nicht was ich dann noch eins bekomme irgendwie anders dastehen.
00:07:02: Meist du mehr mit den Füßen auf dem Boden?
00:07:04: Dass sie wissen wer Sie sind, dass sie ihre Superkraft kennen und
00:07:08: selbst boh ist.
00:07:09: Bock am Leben haben.
00:07:11: Dann habe ich mich halt damit beschäftigte und bin irgendwie auf die gewaltfreie Kommunikation von Mascha Rosenberg gestoßen, habe mich schock verliebt.
00:07:18: Das ist ein Typ der sich schon länger damit beschäftigt
00:07:21: hat?
00:07:21: Ja, der ist bedauerlicherweise vor einigen Jahren verstorben.
00:07:24: nur der hat sich damit auseinandergesetzt und er hat die Gewaltfreier Kommunikationsentwicklung entwickelt.
00:07:29: Psychologe und Mentor Mediator mein ich und Amerikaner.
00:07:35: Und der hat das entwickelt als Kommunikierungsmodell Unabhängig, ob du jetzt Kinder hast also für Menschen.
00:07:43: Und ich habe das irgendwie kennengelernt, dachte es ist eine geile Sache.
00:07:47: und wenn ich das jetzt auf die Eltern-Kindbeziehung ummünze dann könnte ich's wirklich schaffen dass mein Sohn am Ende so da steht wie ich mir das für mich gewünscht hätte.
00:07:57: Steht er heute so da?
00:07:58: Wie alt ist der jetzt?
00:07:58: Der ist achtzehn.
00:08:00: Könnt ihr jetzt langsam selber...
00:08:09: Workshops gemacht und das ausprobiert mit einem Sohn, ja.
00:08:13: Und selber an meinen Erziehungsmustern natürlich krass gescheitert.
00:08:18: also dieses Belohnen bestrafen wenn du das im System drin hast.
00:08:21: in Stresssituation kommt das hoch.
00:08:23: wie kriege ich das raus?
00:08:24: Ja das ist eines meiner Themen weil meine Mutter auch immer gesagt hat wenn wir jetzt schön aufbrennen dann können wir gleich in die Eisszene.
00:08:32: Ja
00:08:32: das sind fünf Mark!
00:08:35: Aber das ist gar nicht cool.
00:08:38: Als Kind habe ich mich darüber gefreut.
00:08:39: Ja, das ist in dem Moment sehr effektiv!
00:08:41: Also im Moment wenn du eine Belohnung oder Bestrafung anwendest es ist unglaublich effektif.
00:08:46: Es funktioniert.
00:08:46: auch den Punkt.
00:08:48: Man muss sagen bestrafen hat bei meinen Kindern nie funktioniert?
00:08:50: Nein,
00:08:51: aber dann haben wir doch ein gewisses Selbstwert da, feier' ich's sehr, sagen mir Papa mit mir nicht... Das
00:08:56: liegt dann an der Mama.
00:08:57: und dann stehst du da und denkst ja wie mache ich's jetzt?
00:09:00: Am Anfang funktionierts und dann hat sich auf lange Sicht natürlich nicht ganz die positive
00:09:05: Lösung.
00:09:07: Und dann kommt irgendwann diese Teenagerzeit, spätestens dann rebellieren die halt.
00:09:11: Weil sie sagen Alter du hast mir gar nichts zu sagen!
00:09:13: Ich bin ein Kopf größer als du, leck mich am Arsch ich ziehe aus und dann heißt es so oh die Pubertät, dann tanzen Sie auf der Nase rum und sordern und gemorgen Es fehlt die komplette Verbindung.
00:09:24: und wenn Du Belohnung bestraf und Manipulation ablenken das alles ist für mich Machtmissbrauch weil wir ja in dem Moment ja das so drüber stülpen.
00:09:32: Ja, weil wir wollen dass die Kinder das jetzt machen was wir wollen.
00:09:35: Wir wollen dass sie jetzt mitmachen funktionieren!
00:09:37: Aber so hat ja Erziehung über Jahrhunderte funktioniert oder würde ich
00:09:39: fast sagen?
00:09:40: Ja nur wie hat es denn
00:09:40: funktioniert?!
00:09:41: Wie stehen wir denn da?
00:09:42: Wie läuft's denn auf der Welt?
00:09:44: Wie viel Kämpfer haben
00:09:45: wir?
00:09:46: Da würde ich nachher gerne nochmal drüber sprechen ob wir Gewaltsreikommunikation nicht auch mal auf eine andere Ebene schiffen können.
00:09:52: Ja immer!
00:09:54: Über Gefühl Jahrhunderter haben Eltern ihre Kinder so erzogen.
00:09:58: Wir sind die Eltern... Weißte das noch mal bei uns?
00:10:00: Ah das ist ein Kind Das ist ja Kind.
00:10:02: Ja, also das ist ja kind.
00:10:04: Und schon hast du es in der Würde und seinem Seil untergraben?
00:10:06: Nur wie mache ich das?
00:10:07: Also Ingo, das ist so super spannend!
00:10:09: Ich liebe das so... Wie mache ich denn das?
00:10:12: Ich habe als Eltern eine Machtposition.
00:10:14: Was ist ja
00:10:14: so?
00:10:15: Da muss man auch darum kümmern, dass überhaupt die Phase läuft oder so.
00:10:18: Ich hab Verantwortung,
00:10:19: Ingo.
00:10:19: Klar nur wie kann ich diese Macht so einsetzen, dass es keinen Machtmissbrauch ist?
00:10:25: Sondern dass sie fürsorglich eingesetzt ist, weil ich bin auf jeden Kinderbrauch.
00:10:28: Ich habe ja ein eigenes Erziehungs- und Beratungskonzept dann über die gewaltfreie Kommunikation hinaus entwickelt was die Bedürfniswelt von Kindern in ihrer Entwicklungsphase erklärt.
00:10:37: Wann brauchen Kinder vor allen Dingen welche Bedürflisse?
00:10:40: Und sie brauchen auch Führung und Grenzen.
00:10:43: Nur wie setzt sich die ein, ohne meine Macht zu missbrauchen?
00:10:46: Das ist echt ein Schiff!
00:10:47: Das kannst du nicht von heute auf morgen mal anders machen.
00:10:49: Ich
00:10:49: habe manchmal das Gefühl es liegt auch so ein bisschen an der inneren Haltung.
00:10:52: Wie ich sage jetzt, ah verdammt noch einmal, jetzt zieh dich endlich an.
00:10:56: Genau da fliegt's
00:10:57: an.
00:10:57: Meine Frau behauptet man würde es an meinem Gesichtsausdruck sehen, wie die innerliche Haltung ist.
00:11:03: Aber auch wenn man dann sagt okay ich bleibe ruhig Jetzt bitte zieh dich jetzt an.
00:11:08: Das ist ja
00:11:10: schon auch, nur weil du dein Tonfall verändert, ändert sich ja nichts in dir drin!
00:11:15: Ja aber ich kann ja morgens nicht sagen also wenn du jetzt keine Lust hast anzuziehen dann warte ich noch... Dann ist doch die
00:11:19: Führung im Arsch?
00:11:21: Ja.
00:11:22: Dann ist die Führung im Arsch.
00:11:23: und wenn du dann sagst, wenn du dich jetzt anziehst, dann gehen wir noch ein Eis essen mit deinem Mutter oder so sagst Wenn du dich nicht anziehest, dann lese ich dir heute Abend keine Geschichte vor.
00:11:32: Ist ja auch möglich.
00:11:32: Dann kann der Papa nicht arbeiten gehen, da gibt es kein Geld, dann gibt's keine Weihnachtsgeschenke mehr!
00:11:36: Und wer hat jetzt die Verantwortung dass sich der Familie gut geht?
00:11:38: Das Kind.
00:11:39: Und das ist vielleicht gerade irgendwie drei Jahre alt oder sechs Jahre alt, das macht Missbrauch sowohl das eine als auch das andere.
00:11:46: also sowohl dass lässt die Fähre als auch dieser dieser Belohnung.
00:11:49: Aber wie mache ich das dann irgendwie sanft?
00:11:51: Weil ich muss ja ehrlich sagen hier geht ab und zu auch so die Galle hoch, dass man denkt eigentlich müsste ich ihm jetzt... Man traut sich gar nichts sagen!
00:11:58: Ich mach es natürlich nicht weil ich bin reflektiert genug zu sagen okay Manchmal denkt man sich, man könnte ihn an die Wand klatschen.
00:12:05: Du könnt auch
00:12:06: einen Fenster schmeißen,
00:12:07: das weiß ich nicht.
00:12:08: Macht euren Scheiß alleine hier!
00:12:10: Genau, dann guck doch wo du bleibst.
00:12:11: Ja
00:12:11: genau, fühle dich total... Nein nur du sagst es gerade wie kann ich das denn sanft machen?
00:12:16: Da ist das erste Missverständnis irgendwo.
00:12:18: Es geht in der gewaltfreien Kommunikation eben nicht darum, dass wir alle sprechen wie die Spatzen von den Dächern fallen.
00:12:24: Du darfst durchaus bitte deine Gefühle haben!
00:12:27: Du darf überfordert sein und du darfst sauer sein, du darf frustriert sein oder traurig sein, enttäuscht sein whatever.
00:12:32: Du hast auch glücklich und zufrieden sein... Aber
00:12:34: ich kann ihn dann auch mal... packen sanft oder so und sagen, ich bin jetzt echt frustriert.
00:12:39: Das ist spannend!
00:12:40: Oder an der Hand nehmen und sagen pass auf, jetzt gehen wir mal nach vorne, der Papa zieht die Schuhe an und dann geht es ab in die Kita.
00:12:45: Jetzt
00:12:45: kommen wir schon ein bisschen in den Bereich dass du in deine Führung gehst weil Kinder... also das ist wirklich sehr individuell.
00:12:51: nur eventuell schreit dieses Kind neben Autonomie auch nach Führungen kommt ja auch aufs Alter drauf
00:12:57: an.
00:12:57: Also Autonomie heißt ... der bei uns manchmal ganz gut funktioniert.
00:13:01: Wir müssen uns jetzt anziehen, willst du die grüne oder die rote Hose?
00:13:05: Und dann sagt er ja, die rute Hose ist super!
00:13:06: Anziehen!
00:13:07: Ja, siehst du und schon habe ich Kooperation.
00:13:09: Ja nur es geht gar nicht ums Funktionieren sondern es geht darum die Kinder auf Augenhöhe abzuholen.
00:13:13: und Augenhöher ist immer die Augenhöre auch von deinem Kind.
00:13:17: Das heißt Du kniesst dich nieder.
00:13:18: Nur das was du gerade meintest Ingo Wenn du hast die Zeit im Blick und wenn du das Kind nimmst und sagst so komm mit Ich kümmere mich, wir gehen hier hin.
00:13:26: Schuhe anziehen und du machst so mit.
00:13:28: Du machst selber mit!
00:13:29: Du erwartest nicht wenn du sagst schuheanziehen das dein dreijähriges Kind sagt oh klar Papa schuher anziehen mache ich alleine völlig überfordert ist.
00:13:35: gerade in einem anderen Universum rettet grad die Welt.
00:13:37: ich weiß es nicht.
00:13:39: Und was heißt an die Handpacken?
00:13:42: Du nimmst
00:13:43: es, du übernimmst dich... Da,
00:13:44: komm mal mit.
00:13:45: Ja genau, komm einmal mit.
00:13:46: Wenn das Kind dann sagt ne ne, nimm's auf den Arm Weil eventuell braucht es ja auch noch Geborgenheit, wenn's dann um sich schlägt.
00:13:52: Es darf ja frustriert sein!
00:13:53: Nur du entscheidest wann es losgeht und mein Lieblingssass, lass mich dir nur sagen für älterliche Führung weil wir da drüber sprechen ist was gemacht wird.
00:14:01: entscheidst Du irgendwo dass wie es gemacht wird können die Kinder altersentsprechend mitgestalten?
00:14:07: Altersentsprechen heißt du darfst Dir mal die Autonomie angucken.
00:14:10: also was gemacht würde ist Zähne putzen.
00:14:13: aber Was ist das?
00:14:15: Wie
00:14:17: wird es in der Badewanne geputzt und dann im Waschbecken mit der roten oder grünen Zahnbürste.
00:14:23: Ja, also mit Musik... Keine Ahnung.
00:14:26: Also ich brauche schon auch deine Bereitschaft hier den Raum zu öffnen.
00:14:30: Für Möglichkeiten die er so... Dass das
00:14:31: Kind mitmachen kann?
00:14:32: Weil ich sage dir, ich helf dir kurz, Ingo!
00:14:37: Weil
00:14:37: ich merke du fängst an drüber nachzudenken.
00:14:39: Das feiere ich sehr ja weil das brauche ich ja dies mitmachen und diese Neugier wie kann ich es anders machen?
00:14:44: Weil Du wirst dich in der Situation wo Du Deine Machtnis brauchst auch sicher nicht wohl fühlen, dass das nicht geil finden.
00:14:50: Manchmal merkt man's ja in dieser Situation gar nicht.
00:14:53: wieder mit Belohnungen arbeitet oder sagt, komm schnell.
00:14:56: Komm zack,
00:14:56: zack Manipulation.
00:14:57: Aber
00:14:57: ich denke immer wenn ich zum Beispiel sagen würde jetzt müssen wir uns beeilen, weil um acht Uhr müssen wir ins Bett.
00:15:03: Wenn wir jetzt nicht an viel Platz gehen dann schaffen wir nachher keine Eisdiele mehr.
00:15:06: Das ist schon
00:15:07: Manipulation.
00:15:10: Und ihr müsst ja auch gar nicht sondern ihr wollt ja und du bist verantwortlich dafür dass die Kinder noch Nahrung erfüllt bekommen, sie in Schlaf erfüllt bekommt.
00:15:19: es ist deine fucking Verantwortung.
00:15:22: Also Autonomie.
00:15:23: In der ersten Autonomiefase, so zwischen anderthalb und fünf Jahren geht's ganz krass ums selber machen.
00:15:30: Also schafft bei deinem jüngeren Kind Räume zum Beispiel beim Zähneputzen es einzuladen zu machen also z.B.. Nimm die Zahn!
00:15:41: Aber leite ihn an.
00:15:43: Warte nicht, ob er es selber macht.
00:15:45: Sondern lade ihn ein... Guck mal!
00:15:46: Nimm mal die Zahnbürste.
00:15:48: Mach so unteres Wasser an.
00:15:50: Jetzt unter das Wasser also so richtig die
00:15:52: Anleiten
00:15:53: und sagst ihm nur feier ihn dafür.
00:15:55: Boah, das machst du gerade alleine.
00:15:57: Du bist bestimmt richtig stolz.
00:15:58: Also ich bin beeindruckt wie du mitmachst.
00:16:00: Und dann kommt zum gemeinsames Mitmachen.
00:16:04: Da geht's vor allen Dingen ums Machen.
00:16:06: Kannst du dir euren ganzen Alter durchraden?
00:16:08: Dann kannst du mit deiner Frau durchgehen.
00:16:10: Wo könnt ihr Einladen selber zu machen?
00:16:13: morgens bis abends, vierundzwanzig zu
00:16:14: sieben.
00:16:15: Ich erinnere mich an eine Situation da hat der Große dann angefangen gesagt ah ich will Salat mache ich und dann guckst du auf die Uhr und denkst wenn er jetzt anfängt den Salat zu machen das dauert.
00:16:24: Dann bringe ich die gleich
00:16:26: alle um.
00:16:27: Aber sich dann irgendwie darauf zu konstruieren okay er will selber machen.
00:16:30: lass ihn machen.
00:16:31: Er
00:16:31: muss doch nicht den
00:16:32: ganzen Salat selber machen.
00:16:34: Siehst
00:16:34: du?
00:16:35: Du bleibst dabei!
00:16:35: Und dass ist die Führung die ich meine bleibt am Kind.
00:16:38: Bleib am Ball, bleib am Kind.
00:16:40: Und wenn die Kinder älter werden wie euer Ältere jetzt zwischen fünf sechs bis neun Jahren geht's um selber machen Salat selber machen und selber Entscheidungen zu treffen und zwar immer mehr so wie sie die Konsequenzen absehen können.
00:16:53: er kann jetzt nicht entscheiden fahren wir jetzt im Urlaub nach Mallorca oder fahren wir nach New York?
00:16:57: Nein der sagt aber wann fahren wir wieder nach Rom?
00:17:00: Was willst du denn in Rom?
00:17:01: ich war so lange nicht mehr.
00:17:04: Du warst einmal in deinem Leben in Rom und jetzt...
00:17:06: Hat dir sehr gefreut.
00:17:07: Ja, genau.
00:17:07: Was fandest du so cool?
00:17:10: Wir sind da tiefer reingegangen.
00:17:12: Das freut mich zu hören!
00:17:13: Und dann Räume zu schaffen im Alltag mit selber machen und selber Entscheidungen zu treffen nur eben zu gucken dass die Entscheidung Im Rahmen dessen sind wo die Kinder die Konsequenzen absehen können.
00:17:23: also ziehe ich die roten oder grünen Strunnen fahren.
00:17:26: Da fahren wir zur Kita links rum oder rechts rum?
00:17:28: Genau, das ist engos!
00:17:29: Feier ich sehr... Ja,
00:17:30: da bin ich auf einem guten Weg.
00:17:32: Ich
00:17:34: habe noch die Autonomie der dritten Autonomiefase Der Pubertät.
00:17:38: Da wird es dann einfach hoffentlich, wenn man sich vorher gekümmert hat?
00:17:41: Ja so
00:17:41: ist es!
00:17:42: Die Pubertäte ich liebe die Pubertädt.
00:17:44: Das ist das große Finale deiner Elternschaft und es ist das grosse Finale der Entwicklung dieser Menschen, die du da begleiten darf.
00:17:50: Und danach sind sie weg.
00:17:52: Nee, dann kommen Sie ja immer wieder möchten.
00:17:58: Da geht es um selber Erfahrungen sammeln, selber machen, selber entscheiden und selber Erfahrungssammeln.
00:18:02: was passiert in der Pubertät?
00:18:03: ganz oft?
00:18:03: Die Eltern auf einmal du bist jetzt alt genug Du musst das jetzt so und zu machen.
00:18:08: Du musst es richtig machen, du musst pünktlich sein, du muss dich selber kümmern.
00:18:12: Es ist kein Raum da Erfahrung zusammen und dann rebellieren die.
00:18:15: Und so übersetzt sich die Autonomie in diese verschiedenen Begrifflichkeiten.
00:18:19: uns hilft den Eltern zu verstehen wo sie ihre Kinder wie Sie sie abholen können.
00:18:23: weil ich dir gesagt habe Was entscheide ich?
00:18:26: Wie können die Kinder altersentsprechend in Klammern, im Hinblick auf die Übersetzung von Karthi der Automie mitgestalten machen?
00:18:33: Und dann bist du schon auch vom guten Weg.
00:18:36: So und jetzt waren wir ja bei deiner Sauerigkeit und willst das Kind nicht werfen... Hast
00:18:41: Du da so ein Trick?
00:18:42: Die drei Schritte raus aus dem eigenen... Ja, aus dem eigenen Muster.
00:18:48: Das sind ja deine eigene Muster?
00:18:50: Oh, was darf der alles?
00:18:52: Das habe ich nicht gedürft.
00:18:53: Siehst
00:18:53: du, das ist eine kleine Ingo!
00:18:54: Ich war ein braves Kind.
00:18:56: Hast du funktioniert?
00:18:57: Ja, ich hab super funktioniert.
00:18:58: Du hast auch ganz viel Belohnung
00:18:59: bekommen.
00:18:59: Sogar von der Tante Anni-Fünfmarkt wenn man richtig guten Morgen gesagt hat.
00:19:03: oder hallo... Ingo, Mensch, brava Junge
00:19:07: und eigentlich wusstest du immer Lehrer.
00:19:08: Dein Wort ne wurde immer dicker und du wurdest immer Lehrer?
00:19:12: Das ist dann natürlich in beruflichen Kontext.
00:19:15: Dann nimmst du alles an, das
00:19:16: ist ja klar mach ich.
00:19:17: Du hast nie gelernt
00:19:19: nein zu sagen.
00:19:20: Bis die Kinder da waren und gesagt okay nein jetzt machen wir Pause.
00:19:25: Das gefällt mir.
00:19:27: wie du das reflektierst.
00:19:29: Das sind deine eigenen Muster.
00:19:31: Deine Kinder spiegeln dich, der eine mehr oder andere weniger.
00:19:34: Aber
00:19:35: wie kommst du dann aus sozusagen?
00:19:37: Indem du erstmal bereit bist überhaupt hin zu gucken und merkst nicht mein Kind ist der Auslöser sondern etwas in mir.
00:19:45: Und das ist in dem Moment der kleine Ingo, der ganz laut schreit.
00:19:49: Ich wollte, ich musste immer funktionieren.
00:19:51: Wünschte
00:19:51: ich wäre so gewesen?
00:19:52: Ja
00:19:52: oder
00:19:53: hätte
00:19:53: so sein dürfen.
00:19:54: und dann bist du total frustriert.
00:19:56: und dann sind da Bedürfnisse aus deiner Kindheit unerfüllt.
00:19:59: welche sind denn das?
00:20:00: und da darfst du dich halt darum kümmern und dafür sind deine Kinder ja nicht verantwortlich.
00:20:04: also du brauchst wahrscheinlich Geborgenheit.
00:20:06: hauste
00:20:08: Ja, Liebe.
00:20:09: Grenzen
00:20:09: auch?
00:20:10: Liebe Empathiebraucher?
00:20:12: Nehme alles ne?
00:20:13: Eingunem alles!
00:20:13: Die haben ja bei der Sprache eigentlich alle Menschen.
00:20:16: Wie sind denn alle Menschen aufgewachsen?
00:20:18: Ja jeder anders und doch wahrscheinlich eine ganze Generationen sind genau so erzogen worden mit Belohnung, Bestrafung... Ich habe auch irgendwo hab ich gelesen weil du gerade gesagt hast das hat aber fein gemacht.
00:20:32: Man soll nicht so viel loben.
00:20:33: Nee, Lob ist wirklich... Lob ist genauso dramatisch wie Belohnung, es ist genau so ein Missbrauch wie Bestrafung.
00:20:40: Aber wenn man dann sagt auch das machst du aber gut?
00:20:42: Na ich sag dir, wie du's sagen kannst!
00:20:44: Es geht ja gar nicht darum den Kindern kein Feedback zu geben.
00:20:47: nur was gebe ich für Feedback?
00:20:48: Wie kommt es im System an?
00:20:50: und wenn ich Wertschätze statt zu loben Kommt das ganz anders an.
00:20:55: Ich mach dir ein Beispiel Martin, du hast mir ein Bild gemalt Ingo, ganz tolles Bild Klasse gemacht Fünf Mark Kennst du ja.
00:21:04: Weil dir
00:21:04: war noch Mark, oder?
00:21:05: Ja, immer noch Mark.
00:21:07: Fennige.
00:21:07: Oh wow!
00:21:09: Tolles Bild.
00:21:10: Klasse.
00:21:11: So das ist Lob eine Belohnung.
00:21:13: und jetzt zeigst du mir das Bild.
00:21:16: Setz dich mal ein.
00:21:16: Du bist der kleine Ingo, hast wir im Bild gemacht.
00:21:18: Boah Ingo!
00:21:19: Du hast Rot benutzt und Grün.
00:21:22: Das gefällt mir.
00:21:23: Wir sind auf die Farben gekommen
00:21:26: Also immer noch mal ein bisschen... Ja,
00:21:28: oder das gefällt mir.
00:21:29: Oder du hast mir ein Bild geschenkt.
00:21:31: Danke so viel Freude!
00:21:32: Oder kannst dich bei den Kindern auch sagen wie du das gerade gemacht hast?
00:21:36: Danke für deinen Mitmachen.
00:21:40: Danke, dass du mir Bescheid gesagt hast.
00:21:41: Wie bei der Sendung Maus.
00:21:42: Danke für euerm Beitrags dieser Sendung.
00:21:44: Zeig dir nach jeder Sendung!
00:21:46: Ich gucke die Sendung mit dem Maus und so
00:21:48: Der kleine Ingo, bitte mal.
00:21:51: Nur es ist gar nicht so ein großer Unterschied.
00:21:53: und doch nennst du halt auch Bedürfnisse?
00:21:56: Wir dürfen ja auch unseren Bedürfswortschatz schulen weil wenn wir nicht über bedürfnisse sprechen kommen wir nicht ins verstehen oder verschranken werden.
00:22:01: dann weiß ich nicht was brauchst Du denn gerade um
00:22:03: das Kind?
00:22:05: aber Es ist ja schon so dass die Eltern auch ihre Bedürfe äußern dürfen dass ich sagen kann jetzt brauche ich mal bisschen ruhe.
00:22:11: Ja
00:22:11: nur für die Ruhe ist dein Kind nicht verantwortlich sondern du selber.
00:22:15: Ingo.
00:22:15: Wenn du sagst, ich
00:22:16: brauche jetzt Ruhe?
00:22:17: Also alle mal hinsetzen und still sein.
00:22:20: Hä?!
00:22:20: Die Kinder haben ja in der gleichen Zeit andere Bedürfnisse!
00:22:23: Aber wenn ich dann sage... Ich brauche es mal ein bisschen Ruhe.
00:22:26: Wäre das eine Möglichkeit, dass wir jetzt irgendwie sich euch Pipi Langstrump anmachen und ihr was hört?
00:22:33: Das ist auch schon wieder blöd.
00:22:35: Ja geht zur richtigen Richtung.
00:22:37: Manipulation, Ablenkung.
00:22:39: Wie wär's denn, wenn du Ruhe brauchst, dass du dir mir überlegst wie du dich um Ruhe kümmern kannst während deine Kinder weiterhin existieren können?
00:22:45: Sie könnten ein Hörspiel
00:22:48: machen.
00:22:48: Was kannst du für dich machen, nicht was die Kinder machen können?
00:22:51: Wenn du Ruhr warst... Es arbeitet!
00:22:56: Ja es arbeitet.
00:22:57: ich kann jetzt nicht einfach Buch aufschlagen und lesen werden oder... Schwierig
00:23:00: dann hast ja keine Ruhe weil das ist ja weiter laut und Papa,
00:23:02: Papa!
00:23:03: Kopfhörer aufsetzen und Noisecanceling ist ja auch
00:23:06: irgendwie... Das wäre schon eine Idee, das würde ich den mitteilen.
00:23:09: Seien Leute, ich kriege das gerade nicht geregelt.
00:23:11: Ich brauche ein bisschen Ruhe um runter zu kommen.
00:23:13: deswegen nehme mich die Kopfhöhre Und kümmere mich um meine Ruhe.
00:23:16: Gleichzeitig bin ich ja hier.
00:23:18: Ja, ich bleibe ja da.
00:23:19: Ach das wäre okay?
00:23:20: Ja!
00:23:21: Nur du kümmerst dich um dich und zeigst ihm wie es geht was du brauchst und wie du dich kümmerst.
00:23:25: Gleichzeitig sind sie da und haben nicht dafür zu sorgen dass es dir gutgeht.
00:23:30: Und wenn Sie dich brauchen bist Du da und dann können sie ja züppeln, ne
00:23:34: Papa?
00:23:35: Zupeln?
00:23:36: Das wissen die wie's geht.
00:23:38: Äh, genau.
00:23:39: Ja
00:23:39: und nicht dieses.
00:23:40: Ich brauche jetzt Ruhe.
00:23:41: deswegen setze ich euch von Fernseher.
00:23:43: Also ich muss als Elternteil auch ein bisschen kreativ werden.
00:23:46: Du bist herzlich eingelangen, du musst nicht
00:23:48: Nur... Ahahaha!
00:23:51: Oh das gibt der Profi India.
00:23:54: Jetzt will er mich gleich aus dem Fenster
00:23:55: machen.
00:23:57: Kurzer vor, nein?
00:23:57: Ja
00:23:58: ja, ich
00:23:58: fühl es schon.
00:24:00: Ja Ich nenne das gerne, deine Bereitschaft mitzumachen.
00:24:04: Du hast am Anfang unseres Gesprächs die Haltung erwähnt und es ist genau das, womit wir anfangen.
00:24:10: Wie schaue ich auf mein Kind?
00:24:13: Erwarte ich, dass mein Kind sich so verhält, dass es mir gut geht oder übernehme ich die Verantwortung für meine Bedürfnisse?
00:24:23: Und deine Bedürfnisse stehen an erster Stelle, nur die Kinder sind nicht dafür zuständig das zu erfüllen.
00:24:28: Du darfst euren Alltag so managen dass du am Ende noch
00:24:31: klarkommst.
00:24:32: Macht mir eigentlich auch für Erwachsene Sinn ne?
00:24:34: Dass man seine eigenen Bedürflisse äußert und nach denen lebt.
00:24:38: Auch in der Beziehung, in der Arbeitswelt überall.
00:24:40: stell dir nach voringo Weißt du, wofür ich träume?
00:24:43: Und davon hat Marsha Rosenberg geträumt.
00:24:45: Und diesen Traum übernehme mich wobei wir ja am Anfang des Gesprächs sagen, ich habe gar keine Träume!
00:24:50: Ich revidiere!
00:24:52: Das ist gut dass ich dir helfen konnte deine Träime sichtbar zu machen.
00:24:57: Stell dir mal vor die Menschen wären in der Lage zu erkennen was sie brauchen und würden Nicht erwarten, dass andere dafür sorgen, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden.
00:25:08: Sondern sie würden als erstes immer gucken was kann ich für mich tun?
00:25:11: Weil wenn ich das mache bin ich auch bereit zum Wohle anderer beizutragen.
00:25:15: Wenn es mir gut geht.
00:25:16: Ja!
00:25:17: Das ist eine Haltung der Gewaltfreien Integration.
00:25:19: Davon gehen wir aus... Es wäre der Wahnsinn, weil es würde nicht mehr gekämpft werden.
00:25:26: Wer ist besser?
00:25:27: Schlechter?
00:25:27: Richtig falsch!
00:25:28: Sondern alle sind erst mal mit sich beschäftigt.
00:25:30: Viele nennen das egoistisch und es ist ein gesunder Eroismus.
00:25:33: Weil ich brauche dass ich kann mich um mich kümmern und dann bin ich gleichzeitig bereit zu geben.
00:25:38: Aber ich muss natürlich gucken, wenn ich mich um dich kümmere jetzt nicht einfach irgendwie... den Supermarkt an der Ecke ausräume, damit ich irgendwie...
00:25:45: Das ist ja nicht zum Wohle der Gemeinschaft beitragen.
00:25:48: Es geht schon darum immer Lösungen für sich zu finden die niemand
00:25:52: anders verletzen.
00:25:54: Genau!
00:25:54: Nur wenn du wirklich dich mit dir beschäftigst und dich um dich kümmerst dann willst du niemand anderen verletzten oder ausnehmen?
00:26:02: Das wäre ein Konzept für die Politik global im
00:26:05: Prinzip.
00:26:05: Ich finde meine Arbeit unfassbar politisch weil das was ich Eltern mitgebe und was die Kinder dann darüber hinaus bekommen, dass ist ja mein Beitrag zum Weltfrieden finde ich unglaublich politisch.
00:26:18: Das klingt so hochdrabend aber ich glaube das ist
00:26:21: es wirklich?
00:26:22: Ja!
00:26:23: Ich würde mich selber nie als Politikerin bezeichnen.
00:26:26: Obwohl du den Laden auch aufmischen könntest.
00:26:27: Auch
00:26:28: mit Sicherheit.
00:26:31: Also das was mache?
00:26:33: dafür brauche ich schon die Bereitschaft von Menschen mitzumachen.
00:26:36: Es ist schon auch damit zu tun, wenn du hinguckst bei dir wie du gesagt hast.
00:26:41: Wenn du sagst, das ist der kleine Ingo.
00:26:42: Das kann schon auch weh tun, dich mit deiner eigenen Gitarre auseinanderzusetzen und dass dir Liebe gefehlt hat und Empathie.
00:26:49: Vielleicht gar nicht Liebe sondern ja vielleicht so eine Art von... Art von Liebe und Zuspruch so sein zu dürfen, wie man ist.
00:26:58: Ich glaube das liegt daran dass diese Generation einfach natürlich auch immer geguckt wird.
00:27:03: was sagen die anderen?
00:27:05: Was darf man?
00:27:06: Ich
00:27:06: mache den auch gar keine Vorwürfe auch meinen Eltern nicht.
00:27:09: Die haben ihr bestmögliches gegeben und nur weiß wir können uns ja nicht einfach hinsetzen Ja Wir machen es dann jetzt genauso wenn wir merken Es geht auch anders.
00:27:15: irgendwie darf sich ja alles weiterentwickeln Und auch unsere Eltern Haben schon Dinge anders gemacht als sie groß geworden sind.
00:27:21: Ja und so entwickelt sich das immer weiter, auch meine Kinder werden Dinge anders machen als ich es gemacht habe.
00:27:26: Das ist in Ordnung!
00:27:27: Ich will gar nicht dass am Ende meine Kinder sagen meine Mutter war perfekt.
00:27:30: Ich möchte sagen meine mutter hat mich bedingungslos geliebt da wäre
00:27:34: ich happy.
00:27:34: Und sonst leben rausgelassen dass ich gut klar komme.
00:27:36: So kann man vorstellen dass dein sohn dann auch in der Schule und deine Tochter aus ein paar Tools an der Hand haben wenn sie auf dem Schulhof stressig wird um dazu deeskalieren?
00:27:46: In erster Linie wissen Sie wie sie sich um sich selber kümmern können wenn da was los ist, wie sie sich um ihren Schutz und ihre Grenzen kümmern können.
00:27:53: Also Mobbing ist dann natürlich auch ein Thema.
00:27:55: Gleichzeitig hatte ich jetzt letzten Gespräch mit meiner Tochter, die es neuen beobachtet hat, wie Kinder in der Klasse bestraft werden vor die Tür gesetzt werden.
00:28:04: Kinder, die Gefühlsstürme haben, die ihnen nicht angebracht sind.
00:28:09: Und ich merke richtig, wie ihr Herz so schwer wird weil sie sagt warum interessiert sich niemand für das Kind?
00:28:14: Warum sieht niemand dass dieses Kind ganz toll hilft?
00:28:17: auch Und da feiere ich sie sehr viel, dass sie das erkennt und dass sie verstehen möchte.
00:28:23: Gleichzeitig sage ich hier auch für dieses Kind sind verantwortlich die Eltern und die Pädagogin.
00:28:29: Du bist verantwortlicher dafür, dass es dir gut geht!
00:28:31: Du darfst dich abgrenzen.
00:28:32: was du machen kannst ist zu überlegen ob du diesen kind Empathie schenken möchtest.
00:28:36: also hingehen und sagen Bist du manchmal ganz einsam?
00:28:40: Bist Du verzweifelt?
00:28:41: Ja Da Denkt sie gerade drüber nach, ob Sie mal zu wenig hingehen.
00:28:45: Es
00:28:45: ist so interessant, wenn man seine eigenen Kinder beobachtet.
00:28:48: Sein Neulich am Badezimmer vorbeigegangen stand der Große mit seinen sechs Jahren vom Spiegel und sagte... Hast du meine Mutter beleidigt?
00:28:55: Wo hat er das denn her?
00:28:56: Ja!
00:28:57: Hab ihn ja auch gefragt.
00:28:58: Wahrscheinlich aus der Kita aber er hatte sagt den Neulichen wir reden dann immer darüber wie war es in der Kita.
00:29:01: Ja heute hätte jemand gesagt er wäre doof sei ich unbades blöd für dich sagte ne ich bin ja nicht doof
00:29:08: Da
00:29:08: wollen wir hin.
00:29:09: Das ist so geil!
00:29:11: Stellt dir das mal vor,
00:29:11: immer mehr Menschen die sich von sowas abgrenzen können.
00:29:14: weil wenn jemand, wenn ich zu dir sage Bau-Ingo, ich finde dich so doof weißt du was?
00:29:17: Ich erzähl dir etwas gerade über mich nicht über dich nur eine Meinung ist kein Fakt.
00:29:22: Kati, ich danke dir ganz herzlich für diese Suche.
00:29:23: Ich habe da viel mitgenommen und ich glaube... All jene, die uns jetzt zugehört haben oder zugeguckt haben so ein bisschen was aus dem Gesprächen mitnehmen dann haben wir einen kleinen Samen weiter.
00:29:35: Haben wir Ingo vielen Dank für die Einladung und ich glaube das für mich wichtigste ist wirklich die Leute die jetzt uns zugehört haben dass sie Bock haben mal anders auf die Kinder zu gucken ihre Haltung zu hinterfragen das was du am Anfang auch gesagt hast und dann geht es so ein Stein schon ins Rollen weil Kein Kind macht etwas, um dich zu ärgern.
00:29:55: Die Kinder versuchen auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen und wir dürfen lernen weil wir es nie gelernt haben diese Bedürflisse hinter ihrem Verhalten zu erkennen.
00:30:04: Dann
00:30:05: wird das was?
00:30:06: Ja ich glaube schon!
00:30:07: Hast du noch mal Lust um dieses schöne Gespräch abzuschließen zurück ins Fernsehen zu gehen?
00:30:12: Äh ja wobei Fernsehen?
00:30:15: also wir gehen auch mit Fernsehen oder... Also ich hätte gerne Netflix-Serie
00:30:20: über Kinderreziehung.
00:30:21: Da
00:30:22: hätte ich Bock drauf.
00:30:23: Ich könnte auch ein YouTube-Kanal moderieren.
00:30:26: oder was macht man denn heutzutage?
00:30:28: Instagram, aber da bist du sowieso... Instagram ist auch schon
00:30:31: abziger ehrlich
00:30:33: gesagt!
00:30:33: Aber ich bin mir sicher dieses Thema wird eines der großen Themen bleiben und noch größer werden.
00:30:39: Ich habe immer gesagt, ich gehe wieder zurück ins Fernsehen in diese moderative Tätigkeit wenn es etwas mit meinem mit meinem Warum zu tun hat, mit dem Sinn warum ich hier bin.
00:30:49: Und das ist ganz einfach dieses.
00:30:51: Ich möchte die Welt freundlicher gestalten und Eltern helfen ihre Kinder zu verstehen.
00:30:55: Da hätte ich großen Bock drauf!
00:30:57: In diesem Podcast ist es dir schon mal sehr gut gelungen.
00:30:59: Kathi, vielen Dank für den Besuch!
00:31:00: Auf uns!
00:31:01: Danke!
00:31:07: Das war doch wieder eine wunderbare Coffee-Clash Ausgabe.
00:31:09: Alle Links zu Carti in den Schoenotst, ich hoffe wir sehen und hören uns wieder!
00:31:14: Erfolgt gerne diesen Podcast und auch unseren Kanälen – auch auf Instagram ja?
00:31:18: Auch wenn's irgendwie Achtziger ist.
00:31:21: Ich weiß es nicht.
00:31:22: Bis zum nächsten Mal, euer Engel.